11. März 2008

Naja

Der Tatort am Sonntag... ich sach mal, da lässt sich noch was draus machen. Richy Müller als der Typ von der Straße, aus der Großstadt, der schon so EIIIINIGES (strombergmodus off) gesehn hat. Klar, ein misteriöses Geheimnis hat er auch, das irgendwas mit toten Kindern zu tun haben muss. Die Rolle von Felix Klare, dem jungen, aufsteigenden Kommissar könnte ein bisschen konkreter sein. Er ist noch eine eierlegende Wollmilchsau. Familie, Karriere, Korintenkacker, verbotenerweise-über-die-Grenze-Geher, Frauenversteher, gegen-Flirtversuche-seiner-Chefin-resistent-weil-treu. Richy Müller bräuchte einen Gegenpol, hier und da einen echten Widerstand, keinen Ja-Sager.
Der Typ von der Pathologie ist - wie in fast jedem Tatort - der einzige mit Dialekt. Ein bisschen schade find ich das. Und die Staatsanwältin. Hallo? Was soll das denn? Platter geht's nimmer. Braune Locken, schlank, hübsch, Glockenröcke, die bei jedem lasziven Schritt mitschwingen, ROTER Benz....? Ich nehme mal an, dafür durfte der SWR auch in der Stuttgarter Innenstadt Verfolgungsjagden drehen.
Also, ein bisschen mehr Tiefe wäre ganz nett. Weil, ihr, liebe Schwaben, könnt alles. Außer Hochdeutsch.

1 Kommentare:

rollinger hat gesagt…

Beim Kameraschwenk auf den Tacho war dann auch die Radiostation SWR3 zu sehen! Glockenrockstaatsanwältin eben, kann auch mal locker sein und sich so richtig laut Nelly Furtado anhören.